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Aarau,

Auch zwei Beine können galoppieren

(AZ, 20.05.2009)

2800 Schülerinnen und Schüler rannten beim sCOOL-Cup in Aarau über die Pferderennbahn
Erfolgreicher Aargauer OL-Verband: Nicht nur hat er schon mehrere Weltmeister hervorgebracht, er mobilisiert auch Jahr für Jahr den Nachwuchs wie kein anderer Kanton.
Wenige Tage vor dem ersten grossen Pferderennen des Jahres war die Rennbahn im Aarauer Schachen der Schauplatz des grössten Schulsportanlasses der Schweiz. 2800 Schülerinnen und Schüler waren beim 6. Aargauer sCOOL-Cup am Start - ein neuer Rekord, der möglich wurde, weil die Kapazitätsgrenze dank einer Optimierung der Abläufe gegenüber den letzten Jahren nochmals etwas angehoben werden konnte. Der Aargauer sCOOL-Cup ist damit gleichzeitig der grösste eintägige OL-Anlass des Jahres im Land.
Für den Aargauer OL-Verband mit seinen acht Mitgliedvereinen und rund 1000 - mehr oder weniger - Aktiven bedeutet die Organisation des sCOOL-Cup jedes Jahr einen Kraftakt. Das beginnt, von den Vorarbeiten einmal abgesehen, bei den personellen Ressourcen am Tag des Anlasses selber: An einem gewöhnlichen Wochentag 170 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu rekrutieren, ist keine Selbstverständlichkeit.
Weiter stellt es eine beträchtliche logistische Herausforderung dar, eine solche Anzahl Läuferinnen und Läufer innert nützlicher Frist je zwei Parcours absolvieren zu lassen. Als Prüfstein erwies sich gestern eine Computerpanne morgens um acht kurz nach dem ersten Start, nach einem kurzen Unterbruch konnte der Anlass aber wunschgemäss fortgesetzt werden: Bis zur Mittagszeit war der Rückstand auf den Zeitplan aufgeholt.
Ein Schlüssel des Erfolgs ist das bestehende Konzept der Veranstaltung, das zwar jedes Jahr überdacht und angepasst, in seinen Grundzügen aber weitergeführt wird. «Das bei den letzten Austragungen erworbene Know-how hilft bei der Organisation enorm», sagte OK-Chef Robert Hilty. Neben den Gastgebern in Schachen und den Sponsoren hob Hilty auch die Rolle des Kantons hervor. So gehört etwa die Möglichkeit der Schulklassen zur Teilnahme anstelle eines regulären Schultags zu den Bedingungen für den Erfolg des sCOOL-Cup. Der neue Aargauer Bildungs- und Sportminister Alex Hürzeler zeigte sich beeindruckt von den Bemühungen des OL-Verbandes und sicherte die Weiterführung der Zusammenarbeit zu: «Dieser Anlass ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Kinder an den Sport heranzuführen.» Im Einsatz standen auch das Aargauer OL-Nachwuchskader sowie eine der Spitzensportabteilungen der Alten Kanti Aarau, die sich mit einer Standaktion am Drogen- und Dopingpräventionsprojekt «Cool and Clean» von Swiss Olympic beteiligte.
Die aus dem ganzen Kanton angereisten Schülerinnen und Schüler bewiesen, dass es keine vier Beine braucht, um die Rennbahn im Galopp hinter sich zu lassen, und liessen sich die Stimmung auch durch einzelne Umwege nicht verderben. Das Prachtwetter trug seinen Teil dazu bei, dass der sCOOL-Cup einmal mehr uneingeschränkt als Erfolg zu werten ist. Das vielfältige Rahmenprogramm wurde rege genutzt, um sich die Zeit zwischen den beiden Einsätzen zu vertreiben. Auf ein grosses Echo stiess einmal mehr auch die Autogrammstunde mit den OL-Weltmeistern Simone Niggli und Matthias Merz und der Aargauer Spitzen-Juniorin Fiona Kirk. Ob sich wohl auch unter den Teilnehmern ein künftiger Weltmeister oder ein spätere Weltmeisterin befand?
«Dieser Anlass ist eine gute Möglichkeit, die Kinder an den Sport heranzuführen»

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