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Aarau,

Saisonabschluss mit Höhepunkten am laufenden Band

(Galopp Schweiz/rv, 30.09.2009)

Pferderennen in Aarau - Erlebnis Schachen
Eine Siegerehrung wie diejenigen im 62. Grossen Preis der Schweiz, Grand-Prix Turf Club Aarau, hat die Schachenrennbahn wohl noch nie erlebt. Mit Roi de Rose gewann der braune Wallach aus dem Stall Paddy O'Brien mit Nicolas Guilbert im Sattel. Der Steepler wird trainiert von Thomas von Ballmoos. Adi Wichser, Eishockeyspieler beim erfolgreichsten Schweizer Eishockey-Club, den ZSC Lions, ist ein Mitbegründer und Mitinhaber des Stall Paddy O'Brien. Adi Wichser brachte denn auch die gesamte Mannschaft der ZSC-Lions mit in den Schachen. Die Spieler feierten den Sieg fast wie ihre eigenen grossen Erfolge und Adi selber sagte, dass er vor und während dem Rennen nervöser war, als vor manch wichtigem Spiel mit seinem Team.
Als weiterer Höhepunkt war die feierliche Verabschiedung eines Aarauer Lieblings, der Stute Palladia Directa aus dem Stall Grauholz.. Das erfolgreiche Rennpferd geht in die Zucht. Palladia Directa liegt die Schachenrennbahn ganz besonders. Von den gesamthaft 107 605 Franken, die sie im Laufe ihrer Karriere ihren Besitzern einbrachte, gewann sie allein in Aarau Fr. 37 654.  Die Stute wurde von Jockey Georg Bocskai vor die Tribüne geritten und dort - wie nach einem Rennen - abgesattelt und unter grossem Applaus in ihre neue Zukunft entlassen.
Auch die Pony-Reiterinnen und Reiter kamen am letzten Aarauer Renntag zu Ehren. Vor 8700 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde die Preise im Ponycup 2009 vergeben. Zuvor starteten die jungen und jüngsten Pferdesportlerinnen und Sportler in 3 Rennen: dem Peis von Petra, dem Preis der Trixie-Heimtierartikel und im Preis des Stall Tell.
Mit über SFr. 107'000.-- Totoumsatz an den Wettschaltern war der letzte diesjährige Renntag auch in dieser Beziehung für den ARV ein toller Erfolg.
Unfallfreie Rennen, ein gut gelauntes Publikum, Postkartenwetter, die Saison 2009 hätte nicht besser abgeschlossen werden können.

Die Sieger am 27. September 2009

Preis Radio Argovia
Trabrennen 2525 m, Fr. 8'000.-- 
Sieger Okalatto (Fahrerin/Trainerin Anne Laubscher / Besitzer Ecurie Turrettini)

Preis Schenker Storen AG, Schönenwerd
Flachrennen 2000 m, Fr. 10'000.--
Sieger Floriana (Reiterin Karin Zwahlen / Besitzer Scala RacingClub / Trainer Guy Raveneau)

3. Herbst GP Kanton Aargau; 18. Grosser Preis der Züchter
Trabrennen 2525 m, Fr. 15'000.--
Sieger Racin Fox  (Fahrer Martin Weber / Besitzer Ecurie Max Gordon / Trainer Ludovic Theureau)

Preis der Stadt Olten Gruppe "Olten Unternehmen"
Hürdenrennen 3800 m, Fr. 10'000.--
Sieger Fighting Johan (Reiter Jeremie Ducout / Besitzer Ecurie Sable Noir / Trainer Guy Raveneau)

«Hospitality» Preis des Kantonsspitals Aarau
Flachrennen 2600 m, Fr. 8'000.--
Sieger Lamar (Reiterin Tanja Knuchel / Besitzer Arroyo + Hirschi / Trainerin Helene Arroyo)

Grosser Preis der Stadt Aarau
Grosser Steherpreis
Trabrennen, 3700 m, Fr. 15'000.--
Sieger Level One Jiel (Fahrerin / Besitzerin / Trainerin Patricia Felber)

62. Grosser Preis der Schweiz
Grand Prix Turf Club Aarau
Jagdrennen 4200 m, Fr. 50'000.--
Sieger Roi de Rose (Reiter Nicolas Guilbert / Besitzer Stall Paddy O'Brien / Trainer Thomas Von Ballmoos)

Preis KMU Entfelden
Flachrennen 2000 m, Handicap 4, Fr. 8'000.--
Sieger Montefiori (Reiterin Noèmi Herren / Besitzer Glauser + Glauser / Trainer Josef Stadelmann)

Preis der Jura-Cement-Fabriken
Cross-Country 4400m, Handicap 4, Fr. 10'000.--
Sieger Quel Beau Mec (Reiter Urs Wyss / Besitzer I.+E. Baumgartner / Trainer Jürg Langmeier)

Alle Siegerbouquets wurden von gestiftet vom Blumen Linder, Bahnhofstrasse 58, 5001 Aarau

Der ARV bedankt sich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern, die ihn in der Saison 2009 mit ihrem Besuch und ihren Wetten unterstützt haben. Er freut sich auf die Saison 2010, die am Sonntag, 30. Mai 2010, eröffnet wird. 
Der Aargauische Rennverein heisst Sie, sehr geehrte Damen und Herren, schon heute herzlich willkommen!
Ganz dem Motto entsprechend: Erlebnis Schachen!

Saisonabschluss der kleinen Galopper in Aarau

(Galopp Schweiz/kl, 29.09.2009)

19 Ponys fanden sich am 27. September in Aarau zum achten Cuprennen der Saison ein. In den vier Ponykategorien lagen die bestplatzierten Paare dicht beieinander und spannende Zieleinläufe waren demnach zu erwarten.
Im Feld der kleinsten Ponys, der Kategorie A, durften sich die Besitzer von Basil, Banzaï sowie César Hoffnungen machen, den begehrten Cuptitel nach Hause zu holen. Der Schnellstarter Basil führte das über 800 Meter gelaufene Rennen zunächst an und wurde von seiner Reiterin Nadja Kessler mit kurzen Bügeln einmal mehr in gutem Stil geritten, musste aber im Einlauf seine Mitkonkurrenten ziehen lassen. So war der Weg frei für einen weiteren Cupsieg von Banzaï mit Lysiane Grüter vor dem stark aufkommenden César. Das Shetlandpony Banzaï aus dem Stall Grüter ist mit seinen fünf Jahren bereits ein Multitalent: der elegante und hübsche Braune hat mit Lysiane und Pamela Grüter schon Siege in Galopp- und Trabrennen sowie Klassierungen in Springprüfungen erzielt und eine Woche vorher überlegen gar ein Monte-Trabrennen für sich entscheiden können.
Im Rennen der Kategorie D mit Ponys bis 150 cm Stockmass lagen, unter Berücksichtigung von Streichresultaten, Sandokan du Nil und Mystasia du Nil punktgleich an der Spitze des Cup-Zwischenklassements. Der bildschöne Angloaraber Sandokan mit Sabine Bölsterli im Rennsattel übernahm gleich zu Beginn des über 1200 Meter ausgetragenen Finals die Spitze des Feldes und gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr ab, wurde dabei aber von der routinierten Reiterin Noémie Isler mit der Angloaraber-Stute Mystasia aufs Äusserste gefordert. 
Die Rennen der Kat. B und C wurden gemeinsam, aber mit separater Wertung ausgetragen. Im Feld der Kat. B war Lissy, die Vorjahressiegerin und Führende im Zwischenklassement, schnell an vorderster Stelle im Feld auszumachen und siegte überlegen. So durfte sich Bettina Schneider anschliessend als Cupsiegerin feiern lassen, gefolgt von der kleinen Kämpferin Princesse und der ebenfalls schon erfolgreichen Wendy. Im Feld der C-Ponys lag die bereits siebenfache Cupsiegerin Avec Caféine mit ihrem Reiter Cyrill Burri trotz Handicap-Zulagen schon vor dem Rennen uneinholbar an der Spitze des Klassements. Der erst vierjährige Wallach Amigo, ein Nachkomme der B-Siegerin Lissy, hat sich mit seiner Reiterin Franziska Schneider von Rennen zu Rennen gesteigert und gewann das Finalrennen nach Kampf vor der 15-jährigen Avec Caféine. Cyrill Burri durfte sich erneut als Cupsieger feiern lassen und Franziska Schneider freute sich über ihren Tagessieg und den daraus resultierenden zweiten Rang im Cup anlässlich ihres letzten Ritts vor Erreichen der Alterslimite. 
Der seit dem Jahr 2000 unter dem Patronat von Galopp Schweiz ausgerichtete Ponycup findet seinen krönenden Abschluss am 7. November anlässlich einer gemeinsamen Champions Night der Ponytraber und Ponygalopper. Die Verantwortlichen von Galopp Schweiz und von Suisse Trot haben die Bedeutung des Ponysports erkannt und die Funktionäre, Veranstalter und Sponsoren unterstützen mit viel Wohlwollen die Arbeit für den Nachwuchs im Pferderennsport.

Schlussklassement nach acht Renntagen:
Rang Ponyname                  Reiterin/Reiter                  Punkte
Kategorie A 
1.       Banzaï                          Lysiane Grüter                    56
2.       César                            Lizie Dubois                       50
3.       Basil                             Nadja Kessler                     50
4.       Eowyn                          Léa Grüter                          28
Kategorie B 
1.       Lissy                            Bettina Schneider                56
2.       Princesse XV               Lysiane Grüter                     39
3.       Wendy XXIII                 Steffi Vogt                            38
4.       Jeronimo du Peruet     Lory Grüter                          14
5.       Kelly                             Morgane Baudois                 8
Kategorie C 
1.       Avec Caféine               Cyrill Burri                           66
2.       Amigo                          Franziska Schneider           49
3.       Lady XXII                     Anna Aebi                           36
4.       Nabucco CH               Pamela Grüter                     19
Kategorie D 
1.       Sandokan du Nil         Sabine Bölsterli                    62
2.       Mystasia du Nil           Noémie Isler                         58
3.       White Angel du Nil      Charlène Greppin                 32
4.       Beauty du Nil              Sibylle Vogt                          26

Wohlwollen für den Turfsport

(Oltener Tagblatt/hr, 23.09.2009)

Einwohnerrat Aarau: SFr. 460'000.-- an den Aargauischen Rennverein erlassen
Aufatmen beim Aargauischen Rennverein (ARV): Der Einwohnerrat folgte mit grosser Mehrheit dem Antrag des Stadtrates, ein Restdarlehen von SFr. 460'000.-- per Ende Jahr abzuschreiben.
Konkret ging es um ein verzinsliches Darlehen über SFr. 500'000.-- aus dem Jahre 1993, das für die Erweiterung und die Sanierung der Pferderennbahn im Schachen verwendet worden war. Aus finanziellen Gründen sah und sieht sich der ARV nicht in der Lage, die verbliebene Schuld von SFr. 460'000.-- zu verzinsen und zu amortisieren.

«Umfangreiche Fronarbeit»
Während der Rennverein lediglich um einen Erlass in der Höhe von SFr. 40'000.-- bat, wollte der Stadtrat eine «nachhaltige Lösung» der finanziellen Probleme des ARV und beantragte, das gesamte Restdarlehen per Ende 2009 abzuschreiben. Das Parlament folgte diesem Ansinnen, anerkannte man doch die umfangreiche Fronarbeit für den Erhalt des Reiterstadions. Unbestritten war auch, dass der Turf zur Reiterstadt Aarau und damit zu den Standortfaktoren gehöre, der über die Region hinausstrahlt. Hanspeter Hilfiker (FDP) regte an, den mittelfristigen Sanierungsbedarf der Anlage (namentlich der Tribüne) zu eruieren, denn «ohne Hilfe der öffentlichen Hand» werde es wohl auch künftig nicht gehen.
Für Philipp Kim (Pro Aarau) ist die längst getätigte Investition in das Reiterstadion im Aarauer Schachen «nachhaltig», die finanzielle Situation im Rennverein sei deutlich «stabiler» geworden. «Befremdet» zeigte sich Urs Gottscheu (Jetzt!) lediglich über den Stadtrat, der gleich die ganze Restschuld abschreiben wolle. Oliver Bachmann (SP) bezeichnete den Verzicht auf das Darlehen als «Einzelbetriebsförderung», theoretisch ein «liberaler Sündenfall». Er hoffe, dass die jetzt geübte Stärkung des Standortes auch für andere Anbieter, etwa das KiFF oder die künftige Mittlere Bühne gelte. Was Fortunat Schuler (SVP) zur Warnung verleitete, den «Goldesel Aarau» nicht überzustrapazieren und aufzupassen, dass «die Geldquelle nicht plötzlich versiegt». Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung erliess der Einwohnerrat am Ende der Debatte das Darlehen und entlastet damit die Rechnung des Aargauischen Rennvereins.

Jahresbrief des Präsidenten

(ARV/br, 29.12.2008)

Das Jahr 2008 neigt sich seinem Ende zu und ich darf stellvertretend für den Vorstand des ARV Rückblick halten.

Nach den katastrophalen Überschwemmungen im Jahre 2007 konnten wir die Bahn und damit den Betrieb im Frühjahr 2008 mit einer Renovierten und tadellos in Stand gestellten Bahn wieder ausnehmen. Die Schäden haben sich auf rund SFr. 500'000.-- belaufen und wurden von den beteiligten Versicherungen, der Aargauischen Gebäudeversicherung, der Solothurnischen Gebäudeversicherung und der AXA Winterthur kulant und speditiv bezahlt. Dafür sei noch einmal unser herzlicher Dank ausgesprochen.

So verlebten wir vier spannende Renntage mit über 28'000 Zuschauern, mit einem Wettumsatz von über SFr. 380'000.-- und mit 35 Rennen aus dem gesamten Turfsport. Die Stimmung an unseren Renntagen war ausnahmslos gut und ich glaube sagen zu dürfen, dass wir einen breiten Rückhalt und eine gesunde Sympathie in der Bevölkerung geniessen. Auch der Aufmarsch von Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport an den Renntagen zeigt, dass es ein 'must' ist, die Aarauer Pferderennen zu besuchen. Man sieht sich, und man sieht sich eben gern bei uns im Schachen. Leider war der dritte Renntag von einem tragischen Unglück überschattet. Wir wollen dem Aarauer Publikumsliebling Mezzogiorno im ARV Insider Dezember 2008 die Ehre erweisen und sein fulminantes Palmarès noch einmal Revue passieren lassen.

35 Rennen mit einer Jahresdotation von total SFr. 432'00.-- haben wir zur Austragung gebracht. Diese Summe ist ausschliesslich über Sponsoring zusammengekommen. Es ist nicht einfach, diese Sponsorengelder zu generieren. Hat aber einmal eine Firma einen Anlass bei uns durchgeführt, dann kommt sie immer wieder gern, im Bewusstsein, dass sie ihren Gästen ein einmaliges Erlebnis bietet und damit bei diesen viel Dank und Zuspruch erntet. Das soll für Sie Ansporn sein, für unseren Verein tätig zu sein und auf die Möglichkeit des Sponsorings hinzuweisen.

An unserer Frühjahrs-Generalversammlung haben Sie Herren Andreas Marti als neuen Bauchef in den Vorstand gewählt. Er hat sich bestens in seine Aufgabe eingelebt. Neben der Vorstandsarbeit gehört auch die Arbeit mit all unseren freiwilligen Helfern dazu. Andreas Marti hat sich nicht gescheut, vor den Renntagen auch Hand anzulegen und mit Schaufel, Besen und Pickel auf der Rennbahn mit zum Rechten zu sehen. Zu dieser Gruppe freiwilliger Helfer gehört weiterhin auch unser ehemaliges Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied Peter Moor. Ich will und muss es einmal mehr sagen. Diese Gruppe, zusammen mit unserem Platzwart Beat Blank, leistet enorme Arbeit, die sich der ARV kaum leisten könnte, wenn er sie einkaufen müsste. Herzlichen Dank!

In personeller Hinsicht stehen uns weitere Veränderungen bevor. Unser langjähriger Bahnchef wird den Vorstand verlasen. Im Namen des ARV und in ihren aller Namen danke ich Rolf Blattner ganz herzlich für seine jahrzehntelangen, unermüdlichen, vorbehaltlosen, vorbildlichen Einsatz für den Aargauischen Rennverein. Die Stelle des Bahnchefs ist gerade an den Renntagen mit ausserordentlich viel Arbeit verbunden. Im Gegensatz zu allen anderen Vorstandsmitgliedern, die sich an einem Renntag unter das Publikum mischen und mitfeiern und mitfiebern dürfen, ist das dem Bahnchef versagt, ist er doch meist auf der Bahn, im Innenraum beschäftigt und muss dafür sorgen, dass die Bahn, die Hindernisse und alles drum herum stets intakt ist, so dass ein reibungsloser Rennablauf gewährleistet ist. Wir werden Rolf Blattner an der Generalversammlung selbstverständlich gebührend verabschieden, vorerst auf diesem Wege: Herzlichen Dank! Der Vorstand hat einen Nachfolger gefunden und wird diesen an der Generalversammlung vorstellen. Zudem wird dannzumal auch eine Ergänzungswahl in den Vorstand stattfinden, lassen sie sich von den beiden Kandidaturen überraschen!

Der Aargauische Rennverein hat den Mietvertrag über das grosse Gästezelt westlich der Tribüne auf Ende dieses Jahres auslaufen lassen. Der Vorstand ist daran, eine Ersatzlösung auszuarbeiten. Ideen gibt es viele, ich kann ihnen aber versichern, dass das Sponsoring und damit das Wohlergehen des ARV darunter nicht leiden werden. Weitere bauliche Massnahmen sind zurzeit nicht vorgesehen, ich kann ihnen aber versprechen, dass wir auf den Unterhalt und den Werterhalt unserer Anlage ein Augenmerk legen. Die Firma Rothpletz, Lienhard & Cie. AG hat beispielsweise ein Gutachten über den Zustand der Tribüne erstellt und keine Beanstandungen angebracht. Dank unseres Gönners, Herrn Hans Britschgi, konnten wir auch die Hindernisbahn sanieren.

Nach diesem durchaus positiven 2008 freue ich mich af das bevorstehende 2009. Ich wünsche ihnen allen auf diesem Wege unbeschwerte Weihnachtstage, einen fröhlichen Silvester und im neuen Jahr gute Gesundheit, Wohlergehen, Glück und Zufriedenheit.

Jahresbrief des ARV-Präsidenten

(ARV/br, 18.12.2009)

Wir konnten 2009 vier Renntage durchführen, alle bei gutem, sogar prächtigem Wetter und unter idealen Bedingungen. Die verantwortlichen Funktionäre von Trab und Galopp haben unsere Rennbahn stets sehr gelobt. Über 30'000 Zuschauer durften wir im Aarauer Schachen begrüssen und konnten insgesamt 35 Rennen aus dem gesamten Turfsport präsentieren. Hinzu kamen noch 10 Ponyrennen, die wir gerne und mit grosser Freude durchführen, geben sie unserem equestrischen Nachwuchs - Pferd, Reiter und Fahrer - die Möglichkeit, sich auf einer richtigen Rennbahn vor einer Tribüne mit Zuschauern ideal zu präsentieren. Insgesamt standen uns an Preisgeldern SFr. 415'000.-- zur Verfügung. Das zeigt den grossen Rückhalt, den der ARV bei den Sponsoren geniesst. Das war keine einfache Aufgabe, aber sie hat sich auch 2009 - wie jedes Jahr - wieder gelohnt. Ich bin überzeugt, dass es sich auch für unsere Sponsoren ausbezahlt hat. Das zeigt sich darin, dass wir über sehr viele sehr treue Sponsoren verfügen. Hat einmal eine Firma bei uns einen Anlass durchgeführt, dann kommt sie immer wieder gern, denn sie weiss, dass sie ihren Gästen ein einmaliges Erlebnis in einer ganz besonderen Ambiance geboten hat und damit bei diesen viel Dank und Zuspruch erntet. Der Aargauische Rennverein geniesst aber nicht nur bei Sponsoren starken Rückhalt und viel Unterstützung. Den Aufmarsch von Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport an unseren Renntagen dürfen wir doch als Gradmesser unserer Attraktivität und Beliebtheit verstanden wissen. Man kommt gerne und sieht sich gerne bei uns im Aarauer Schachen. Als ganz besonderes Zeichen der Unterstützung und der Verankerung ist der Beschluss des Einwohnerrates der Stadt Aarau zu werten, mit welchem er am 21. September 2009 das Restdarlehen von SFr. 460'000.-- mit allen Stimmen (gegen eine einzige) vorbehaltlos abschrieb. Diese breite, über alle politischen Parteien hinwegreichende Zustimmung war dem Vorstand des ARV eine besondere Genugtuung, das will ich nicht verhehlen. Wir haben diesen Beschluss als Dank für unsere Arbeit gerne entgegengenommen, aber auch als Aufforderung und Verpflichtung, auch in Zukunft für die Aarauer Rennen tätig zu sein.

An unserer Frühjahrs-Generalversammlung wurde als Nachfolger von Rolf Blattner Hans-Peter Zubler als neuer Bahnchef gewählt. Er hat sich diesen grossen Herausforderungen angenommen und sie mit Bravour gemeistert. Ebenso wurde Barbara Schneider in den Vorstand gewählt, als Vertreterin des Trabrennsports. Sie ist an den Renntagen für die Trabrennen als Interviewpartnerin zur Verfügung gestanden und hat wohl manchem Zuschauer auch den einen oder anderen Wett-Tipp mitgeben können. Darüber hinaus hat sie die 61. Meisterschaft der Traber für sich entscheiden können, was uns ganz besonders gefreut hat.

Was die Infrastruktur anbelangt, konnte der ARV das VIP-Zelt westlich der Tribüne käuflich zu einem für uns tragbaren Preis erwerben und zwischenzeitlich auch bezahlen. Das farbige Rennprogramm konnten wir nun bereits im fünften Jahr unentgeltlich abgeben. Es ist dieses Jahr noch professioneller erschienen. Wenn die Herausgabe dieses Rennprogramms auch einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, so sind wir doch stolz, mit diesem Führer dem Fachpublikum die wissenswerten Fakten zum Renntag zu präsentieren und dem Laien mit verschiedenen Beiträgen den Rennsport schmackhafter zu machen. Eine besondere Neuerung, an der wir lange gearbeitet haben, ist uns dieses Jahr mit den Vaudoise Versicherungen gelungen: Dieser Partner hat nebst einem Hürdenrennen auch sämtliche Stehplätze am zweiten Renntag bezahlt. Ich glaube feststellen zu dürfen, dass dies doch den einen oder anderen in den Aarauer Schachen gelockt hat, der bis zu diesem Zeitpunkt noch nie an einem Pferderennen war. Das ist gut so, es ist unser stetes Bestreben, die Zuschauerzahl zu vergrössern und damit die Attraktivität der Aarauer Pferderennen zu steigern.

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, so darf ich feststellen, dass unsere Rennbahn aber nicht nur bei Turfisten beliebt ist. Wir konnten unsere Anlage beispielsweise dem Lions Club Aarau-Kettenbrücke zur Verfügung stellen, der zum Aargauer Lions-Treffen in den Aarauer Schachen einlud. Wir haben aber auch wieder das Open Air Kino beherbergen dürfen, unsere Rennbahn war auch Treffpunkt des ersten Bierfestes, durchgeführt von unserem Rennbahnwirt Hausi Schneider. Wir dienten als Veranstaltungsort für den 'Grossen Fressnapf-Tag', an dem Tierfreunde und ihre Schützlingen auf unserer Anlage in eine riesige Erlebniswelt rund um Haustiere eintauchten; wir waren aber auch Durchführungsort für die Pferdesporttage, für Windhundrennen, für Firmenanlässe, für den sCOOL-Cup Aargau mit 2'400 Schülerinnen und Schülern (grösster Eintages-OL der Schweiz), usw. Der ARV öffnet seine Türen sehr gerne für solche Veranstaltungen. Wir sind auf diese Aktivitäten auch angewiesen. Sie tragen erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Vereins bei.

Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand des ARV mit Optimismus dem neuen Jahr entgegen, obwohl es wegen der wirtschaftlichen Abflachung sowohl beim Sponsoring als auch bei den Fremdvermietungen wohl etwas härter werden dürfte. Wir nehmen diese Herausforderung gerne an, im Bewusstsein, ihnen und allen Freunden des Turfsportes viel Freude bieten zu können.

Es bleibt mir, ihnen und ihren Angehörigen auf diesem Wege unbeschwerte Weihnachtstage, einen fröhlichen Silvester und im neuen Jahr Gesundheit, Wohlergehen, viel Glück und Zufriedenheit zu wünsche.

Beat Ries, Präsident Aargauischer Rennverein

Der Vaudoise-Tag im Aarauer Schachen wurde zum Publikumsmagnet

(ARV/rv, 09.06.2009)

Der zweite Frühjahrsrenntag im Aarauer Schachen - der Vaudoise-Tag - liess einmal mehr keine Wünsche offen. Dank dem Gratis-Eintritt, offeriert von den Vaudoise-Versicherungen, pilgerten gegen 7'200 Personen ins Reiterstadion. Manche waren zum ersten Mal live dabei und erlebten Pferderennen hautnah.
Es ist zu hoffen, dass diese grosszügige Geste der Vaudoise-Versicherungen sich nachhaltig auf die kommenden Renntage im September auswirkt.
9 Rennen in allen Sparten - eben Aarau - boten herrlichen Pferdesport. Starke ausgeglichene Felder boten spannende Rennen und die jeweiligen Sieger mussten sich für das erste Preisgeld heftig ins Zeug legen. Im Hauptereignis, dem Preis der Vaudoise-Versicherungen, ausgestattet mit Fr. 12'000.- holte sich Befon mit Boris Chameraud nach einem eindrücklichen Finish das erste Geld. Der Crack ist im Besitze der Familie Kräuliger und steht bei Kurt Schafflützel im Stall. 
Beim Flachrennen Preis der turf-freunde.ch - ebenfalls mit Fr. 12'000.-- dotiert - für 3-jährige und ältere Schweizer Inländer Vollblutpferde - hatte Jackass im Besitze von Erich Schmid, trainiert von Josef Stadelmann, die Nase vorn.
Wetterglück, das gut gelaunte Publikum und die engagierten Aktiven trugen dazu bei, dass der 2. Aarauer Renntag einmal mehr zu einem spannenden, unterhaltsamen und herrlichen Sonntag geworden ist. 
Die nächsten Renntage beinhalten auch in diesem Jahr die zwei wichtigsten Rennen im Schweizer Turf-Sport:

Meisterschaft der Traber am 6. September 2009
Grosse Preis der Schweiz am 27. September 2009.

20090607 

Die Sieger am 7. Juni 2009: 
Preis der Traberfreunde, Aarauer Stuten-Cup
Trabrennen 2525 m, für 4- bis 8-jährige Stuten, Fr. 8'000.--
Piranha (Fahrerin und Trainerin Michèle Huber / Besitzer Stall Toyota Erben)

Preis der finnova AG Bankware
Flachrennen, 2000 m, für 3-jährige, Fr. 8'000.--
Crea Teed (Reiterin Astrid Hudek / Besitzer Max Rufer / Trainer Miroslav Weiss)

Preis der ZKD Büromöbel
Jagdrennen  3600 m, für 4-jährige und ältere Pferde, Fr. 10'000.--
Roi de Rose (Reiter Nicolas Guilbert / Besitzer Stall Paddy O'Brien / Trainer Thomas von Ballmoos)

Preis der turf-freunde.ch
Flachrennen 2600 m, für 3-jährige und ältere Schweizer Inländer Vollblutpferde, Fr. 12'000 .--
Jackass (Reiterin Karin Zwahlen / Besitzer Erich Schmid / Trainer Josef Stadelmann)

Preis der Dyhrberg AG Klus/Balsthal
Trabrennen 2525 m, für 4- bis 15-jährige Pferde, Fr. 8'000.--
Khan (Fahrer und Trainer André Bärtschi / Besitzerin Erika Hirschle)

Preis der Vaudoise Versicherungen
Hürdenrennen  3800 m, für 4-jährige und ältere Pferde, Fr. 12'000.--
Befon (Reiter Boris Chameraud / A.+V. Kräuliger / Trainer Kurt Schafflützel)

Preis der Emmi Mittelland Molkerei AG
Flachrennen 2600 m, für 4-jährige und ältere Pferde, Fr. 8'000.--
Saraab (Reiter Julien Lemée / Besitzerin Scuderia del clan / Trainerin Monika Müller)

Preis der Wasserfluh
Trabrennen 2525 m, für 4- bis 7-jährige Hengste und Wallache, Fr. 8'000.--
Quasir de Bussy (Fahrer und Trainer Marc-André Bovay / Besitzer Stall Bracher)

Preis der Metzgerei und Rest. Speck GmbH Aarau/Rohr und Kuhn Bäckerei AG Küttigen
Cross-Country 4'400 m, für 5-jährige und ältere Pferde, Fr. 10'000.--
Quel Beau Mec (Reiter Urs Wyss / Besitzer Ivo Baumgartner / Trainer Jürg Langmeier)

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